„Der Schinderhannes“ – Schurke oder Held?

Am Freitag, den 29. April beginnt die Saison 2011 in der Hiasl-Erlebniswelt auf Gut Mergenthau in Kissing. Bis Ende Oktober erwartet die Besucher ein Mix aus Dauer- und Sonderausstellung sowie diverse Veranstaltungen.

Die diesjährige Sonderausstellung in der Erlebniswelt Bayerischer Hiasl steht unter dem Motto „Der Schinderhannes – Schurke oder Held?“ und berichtet von dessen Überfällen, vom Ausbruch aus dem Gefängnis in Simmern und einiges mehr. Die Dauerausstellung „Wilderer, Räuberhauptmann und Sozialrebell“ dokumentiert das Leben, „Wirken“ und Sterben des „Bayerischen Hiasl“ – des „deutschen Robin Hood“, der 1736 in Kissing geboren wurde.

Im Rahmen der Frühjahrsausstellung „Lebensraum Garten“ auf Gut Mergenthau feiert die Regio Augsburg Tourismus GmbH zusammen mit dem Hunsrück-Museum Simmern am Samstag, den 30.04. um 16.00 Uhr auf der Bühne in der Tenne die Eröffnung der Sonderausstellung „Der Schinderhannes“. Nach den offiziellen Grußworten von Kissings Bürgermeister Manfred Wolf, Herrn Dr. Schellack vom Hunsrück-Museum und Tourismusdirektor Götz Beck begrüßt eine singende, 14-köpfige Räuberbande aus dem Hunsrück die Besucher. Im Anschluss an die Eröffnungsfeier werden die Dauer- und die Sonderausstellung, die in Kooperation mit dem Hunsrück-Museum Simmern, dem Stadtmuseum Ingolstadt und dem Jexhof entstanden ist, besichtigt.
In der Tenne betreut die Regio Augsburg Tourismus GmbH während der Gartentage (29.04.-01.05. und 06.05.-08.05.2011) einen Informationsstand. Dort erwartet die Kinder an beiden Wochenenden jeweils von 13 bis 17 Uhr ein Räuber-Parcours mit 4 verschiedene Stationen und unterschiedlichen Prüfungen. Außerdem gibt’s beim „Räubergewinnspiel“ tolle Preise zu gewinnen.
Der Eintrittspreis für die Hiasl-Erlebniswelt ist in dem der Gartenschau „Lebensraum Garten“ bereits enthalten.


Foto: Concret Werbeagentur

Seit 2010 gehört die „Hiasl-Erlebniswelt“ zu den „Räuberpfaden“ – einem deutschlandweiten Netzwerk von Räubermuseen. Die Hiasl-Erlebniswelt auf Gut Mergenthau gehört zu 11 weiteren Museen in Deutschland, die den Besuchern spannende Abenteuer und Legenden von bekannten Langfingern, Freibeutern und Rechtsbrechern erzählen. Ob der Seeräuber Störtebecker aus Ostfriesland, der Schinderhannes aus dem Hunsrück, der Raubritter „Heinz von Stein“ aus dem Chiemgau – Museen zwischen Chiemsee und Nordsee; Hunsrück und Oberlausitz dokumentieren über all diese Schurken und noch einige mehr. Die 12 Museen haben sich zusammengeschlossen und laden die Besucher dazu ein, aufregende Geschichten der unterschiedlichen Verbrecher auf den sogenannten „Räuberpfaden“ kennenzulernen.

Nähere Informationen finden Sie im Internet unter www.lebensraum-garten.de oder unter Telefon 0821/ 50207-0.

Die neue Broschüre „Der Bayerische Hiasl“ der Regio Augsburg Tourismus GmbH stellt das Programm sowie Angebote rund um die Erlebniswelt vor und ist ab sofort kostenlos in der Tourist-Information am Rathausplatz erhältlich. Weitere Informationen zum Bayerischen Hiasl auch unter www.augsburg-tourismus.de.