Chiemgauer Musikfrühling

Mit 11 Konzerten wird das internationale Kammermusikfestival Musikfreunde im und über den Chiemgau hinaus begeistern.

Bei seiner neunten Ausgabe treten auch 2012 wieder Weltklasseinterpreten wie der Oboen-Virtuose Ramón Ortega Quero, die Geigerin Alina Pogostkina oder das angesehene Szymanowsky Quartett im Chiemgau auf.

Neben den seit Jahren im Chiemgau beliebten Musikerfreunden des Chiemgauer Musikfrühlings wie der Pianistin und künstlerischen Leiterin Diana Ketler, dem Bratschisten und Intendanten Razvan Popovici, dem Cellisten Bernhard Naoki Hedenborg und dem Klarinettisten Reto Bieri werden weitere weltweit bekannte Künstler zu hören sein – beispielsweise der Akkordeonist Srdjan Vukasinovic, der anatolische Lautenspieler Taylan Arikan, der Bariton Andreas Burkhart und der Cellist Adrian Brendel. Die Musik-Elite kommt gerne in den Chiemgau. Sie schätzen die besondere Atmosphäre des Festivals, das von einer großen Nähe geprägt ist. Zum einen, weil die Künstler privat untergebracht werden und daher mit ihrem Publikum unter einem Dach wohnen und zum anderen, weil die kleinen, aber feinen Spielstätten keine künstlichen Barrieren zulassen.

Eröffnungskonzert in der Traunsteiner Klosterkirche
Mit Werken von Josef Suk, Artur Avanessov und Antonín Dvorák beginnt der neunte Chiemgauer Musikfrühling am Samstag, 9. Juni, um 19.30 Uhr, im Kunstraum der Klosterkirche Traunstein. Dargeboten werden die Stücke vom Szymanowski Quartett und den Musikern Diana Ketler, Andrej Bielow, Razvan Popovici, Bernhard Naoki Hedenborg und Reto Bieri.

Am Sonntag, 10. Juni 2012, um 11 Uhr, laden die Künstler zur Streichquartett-Matinée ins Kloster Seeon. Auf dem Programm stehen Werke von Ludwig van Beethoven, Karol Szymanowski und Felix Mendelssohn-Bartholdy. Am Sonntagabend, um 19.30 Uhr, laden die Balkan Crazy Birds zu einer musikalischen Reise vom Bosporus an den Chiemsee. Schauplatz ist dann wieder die Klosterkirche Traunstein, in der die Künstler Srdjan Vukasinovic und Taylan Arikan aufspielen.

Weitere Höhepunkte der Festivalreihe sind die Konzerte „Der Mann für Mozart: Emanuel Schikaneder“ mit Musik und Texten zu Mozarts Librettisten, „Shadows“ mit Werken von Johann Sebastian Bach, Arcangelo Corelli und Antonio Vivaldi sowie die „Serenade“ mit Werken von Krzysztof Penderecki, Ernst von Dohnányi und Antonin Dvorák. Den Abschluss des Chiemgauer Musikfrühlings bilden Werke von Anton Webern, Wolfgang Amadeus Mozart und Johannes Brahms.

Der Frage „Wer war Paganini? Ein Teufel, ein Engel oder etwa ein Hexenmeister?“ gehen die Musiker Andrej Bielow, Gewinner des Jaques Thibaud Wettbewerbes in Paris, und Alina Pogostkina, Gewinnerin des Sibelius Wettbewerbes in Helsinki, am Freitag, 15. Juni, um 20 Uhr im Traureuter Kulturzentrum k1 nach. Mit ihren Stradivari-Instrumenten begeben sich die beiden Künstler auf eine spannende Suche zu den Ursprüngen des Zaubergeigers und interpretieren auch Werke von Pablo de Sarasate und Camille Saint-Saëns.

Fester Bestandteil des Chiemgauer Musikfrühlings sind die Kinderkonzerte, in denen die Künstler Schul- und Kindergartenkinder an die klassische Musik heranführen und sie für die Instrumente begeistern. In Traunstein und Traunreut werden die Kinderkonzerte aufgeführt, die in diesem Jahr unter dem Motto „Paganini und die Zaubergeige“ stehen.

Das Gesamtprogramm sowie Tickets (VVK ab 1. April 2012) unter www.chiemgauer-musikfruehling.de.