Franken: ein spezieller Fall – im positiven Sinne

Der Franke an sich möchte bis heute nicht als Bayer bezeichnet werden. Er ist und bleibt Franke. Dass dieses patriotische Anliegen keinesfalls unbegründet ist, erleben jährlich Tausende Urlauber, Durchreisende und Geschäftsleute.

Diese sehen sich im Frankenland nämlich einem Mix aus Historie, Moderne, Natur und trendbewusster Hochkultur gegenüber, der alleine durch seinen Anblick selbst schärfste Kritiker überzeugt.

In aller Kürze: die wichtigsten Eckdaten
Rein faktisch gesehen, nimmt Franken das nordwestliche Drittel Bayerns ein. Wer es ganz genau nimmt, wird sogar feststellen, dass auch Baden-Württemberg und Thüringen Teile Frankens beherbergen – wenn auch nur sehr kleine. Der Fokus bleibt folglich auf Franken im Freistaat haften. Alleine dort leben über 4,1 Millionen Menschen, was etwa ein Drittel der bayerischen Bevölkerung ausmacht.

Besser: das Frankenland als Komposition sehen
Diese nüchterne Betrachtung wird der Region allerdings nicht gerecht. Das Frankenland lässt sich nicht alleine an Koordinaten und Zahlen festmachen. Städte wie Bayreuth, Ansbach und Würzburg wirken an vielen Stellen wie einer fernen Zeit entrückt; das allerdings auf rein positive Weise. Zumindest, was den Hang zu Wohlstand und Ordnung angeht, zeigt sich nämlich, dass Franken sehr wohl zu Bayern gehört. Soll heißen: Historische Stadtkerne sind eher die Regel als die Ausnahme, dabei aber so erstklassig erhalten, dass sie sich nahtlos in die immer moderner werdenden Stadtbilder einfügen. Zugleich unterstreichen sie das typisch fränkische Traditionsbewusstsein. Sinnbildlich für diese Vielfalt stehen auch zwei der bekanntesten Hotels des Frankenlandes. Auf der einen Seite das Hotel Reichsküchenmeister in Rothenburg ob der Tauber, im Internet erreichbar unter www.reichskuechenmeister.com. Die Küche ist dort ebenso traditionell wie der Name die urig-hochklassige Aufmachung des Hauses; hinzu kommt die Weinstube „Löchle“, in der Frankens Status als Weinland bewahrt wird. Es ist bezeichnend für das Frankenland, dass Häusern wie dem Reichsküchenmeister moderne Design-Objekte wie das Art Business Hotel in Nürnberg gegenübergestellt werden, wie auf www.art-business-hotel.com deutlich wird. Dort trifft Weinverkostung auf Art Deco, Business Hotel wird mit Familienatmosphäre verknüpft, Ruhe und Metropolfeeling schließen sich ebenfalls nicht aus. Ganz klar: Vergangenheit und Zukunft sind in Franken untrennbar miteinander verknüpft. Diese Gratwanderung führt auch gleich zu einem der wichtigsten Eckpunkte der fränkischen Seele: der Romantik.



Typisches Fachwerk in Franken


Zeit für große Gefühle

Die Lebensqualität in Franken gilt als durchweg hoch. Ebenfalls typisch Bayern, könnte man nun sagen. Allerdings weist das Lebensgefühl von Aschaffenburg bis Nürnberg einige Besonderheiten auf. Die fränkische Mentalität ist von Ruhe, Souveränität und Bodenständigkeit geprägt. Liebhaber fassen dies gerne unter dem Begriff Romantik zusammen. Ob diese Stimmung nun an historisch angehauchten Orten wie der Bamberger Altstadt liegt oder doch eher an der weitläufigen Natur zwischen den Städten, lässt sich nicht exakt bestimmen. Vermutlich liegt die Wahrheit, wie so oft, genau in der Mitte.



Ebenfalls typisch Franken: Entspannen und Genießen mitten in Deutschland

Dennoch ist die Natur ein guter Anhaltspunkt für den nächsten Punkt der Charakterisierung Frankens. Insgesamt zehn Naturparks erstrecken sich über 14.000 Quadratkilometer. Schiefergebirge, Spessart, Fränkische Schweiz – die grüne Vielfalt nimmt gar kein Ende. Als erfrischender Kontrast dient dabei das Fränkische Seenland. Zu dessen bekanntesten Seen gehören der Altmühlsee sowie der Kleine und der Große Brombachsee. Bevölkerte Strandabschnitte mit Möglichkeit zum Wassersport sind ebenso vorhanden wie abgelegene, beinahe unberührte Uferbereiche fernab des Trubels. Keine Frage: Am Ende des Tages wird es nicht an Impressionen mangeln. Regionale Erzeugnisse wie der weltbekannte Müller-Thurgau, aber auch Silvaner oder Riesling helfen der reisenden Seele, mit dem melancholischen Charakter Frankens eins zu werden und den Tag standesgemäß ausklingen zu lassen.