Bergsteigern und Klettern in Bayern

Bayern ist nicht nur für Oktoberfest und Biergärten bekannt, denn in der Region befindet sich auch die naturschönsten Gebiete Deutschlands, die zum Wandern, Klettern und Radfahren einladen. Besonders bei Kletterern ist das Frankenjura beliebt und bekannt, und Kletterer aus aller Welt treffen sich dort, um inmitten schönster Natur ihre Kräfte mit den vielen herausfordernden Kletterrouten zu erproben.

Die Region zwischen Bamberg, Bayreuth und Nürnberg bietet außerdem gute Unterkunftsmöglichkeiten und viele Restaurants, und stellt somit auch ein populäres Urlaubsziel dar.


Die schönsten Kletterrouten Deutschlands

Das Frankenjura, gelegen in der Fränkischen Schweiz, bietet ca. 8.000 Kletterrouten und bietet somit Herausforderung und große Erlebnisse sowohl für Neueinsteiger als auch für erfahrene Kletterer. Viele bekannte Routen stehen zur Auswahl – wie wäre es z. B. mit Sautanz, Magnet, Stonelove oder Wallstreet? Die Route Action Direct gilt als eine der schwierigsten der Welt und ist nichts für Anfänger – es gibt aber auch stille Ecken, die sich für Familien und Anfänger eignen. Kennzeichnend für die Routen im Frankenjura sind die vielen Risse, Überhänge und Fingerlöcher, die für Spannung und Herausforderungen sorgen. Besonders schön sind auch die Ausblicke, die man beim Klettern genießen kann – jetzt im Herbst ist der Wald mit seinen goldenen Farben besonders schön.



Bildquelle: berggeist007 / pixelio.de

Die richtige Ausrüstung

Beim Klettern darf man natürlich nicht auf die passende Ausrüstung verzichten, denn bei dieser Sportart hat die Sicherheit höchste Priorität. Als Anfänger ist es außerdem erforderlich, an Kursen teilzunehmen, bei denen die besondere Technik und Sicherheitsfragen behandelt werden, bevor man sich auf eigene Faust in die Höhe bewegt. Wenn man von erfahrenen Kletterern instruiert wird, kann die Ausrüstung meistens gemietet werden – möchte man seine eigene Ausrüstung, kann man beispielsweise bei Campz in Onlinekatalogen des Herstellers Salewa stöbern und sich von Zuhause aus zusammensuchen, was man braucht. Darüber hinaus gibt es einiges Weitere zu beachten:


  1. Wichtig ist natürlich vor allem das Sicherungsgerät. Hier gibt es viele unterschiedliche Produkte, deren Bremswirkungen sich sehr stark unterscheiden. Unbedingt sollte man sich Zeit nehmen, um das Gerät kennenzulernen.
  2. Auch ein Hüftsitzgurt ist unentbehrlich. Dieser muss über dem Bechenknochen liegen, und eine Hand muss an den Beinschlaufen hineinpassen, wenn man den Gurt trägt. Der Sitz muss sich angenehm anfühlen und darf nicht zu eng sein.
  3. Kletterschuhe müssen rutschfest sein und eng sitzen. Die Füße müssen jedoch immer noch beweglich sein und dürfen nicht wehtun.
  4. Seil und Karabiner gibt es in vielen unterschiedlichen Ausformnungen. Beides sollte aber von guter Qualität sein, weil sie für die Sicherheit entscheidend sind.