Coburg
Coburg wirkt vielleicht auf den ersten Blick unscheinbar doch steht hier die zweitgrößte noch erhaltene Burg Deutschlands. Doch nicht nur alleine wegen der Burg lohnt sich ein Abstecher nach Coburg. Die Einwohner der Stadt legen bereits seit Jahrhunderten Wert auf Kunst und Kultur. So ist das frühere Hoftheater von Herzog Ernst II eines der Haupttouristenmagnete Coburgs. Das Gebäude wurde im Jahr 1840 errichtet.
Zur selben Zeit ein baugleiches Theater in Gotha, wurde aber während des Zweiten Weltkrieges zerstört. Das Landestheater ist ein mehrteiliges Bauwerk im Baustil des Klassizismus gehalten, das vor allem durch seinen Spiegelsaal seine Besucher beeindruckt.
Hinzu kommen eine Vielzahl an antiken Sakralbauten die es in der Stadt Coburg zu erkunden gilt. So ist die Morizkirche im Herzen Coburgs eine der ältesten Kirchen der Stadt. Wissenschaftler können jedoch nicht genau ihr Baudatum bestimmen aber vermutlich wurde die Kirche zwischen 1320 und 1586 errichtet.
Folterkeller – da läuft es einem kalt den Buckel herunter
Wer etwas gruseliges erleben möchte, solle sich den in Coburg noch erhaltenen Folterkeller ansehen. Hier kann man noch alte Folterinstrumente aus dem Mittelalter besichtigen. Ob die Eiserne Jungfrau, Zangen oder andere Folterinstrumente, es ist doch erstaunlich, was der menschliche Erfindungsgeist alles zu Tage bringen kann.



