Oettingen in Bayern
Fachwerkhaus in Oettingen
Die wunderschöne Stadt Oettingen in Bayern liegt nur etwa 16 Kilometer in nördlicher Richtung von Nördlingen entfernt. Oettingen mit seinen knapp 5.000 Einwohnern liegt sehr idylisch direkt an der Wörnitz. Die Stadt im Landkreis Donau-Ries verfügt über eine fürstliche Geschichte. In den Jahren 1522 bis 1731 war die Stadt doppelter Fürstensitz der beiden Linien Oettingen-Wallerstein und Oettingen-Oettingen. Besonderes Highlight der Stadt ist der wunderschöne historische Stadtkern rund um den Marktplatz. Hier befinden sich jede Menge historische Gebäude mit Barock- und Fachwerkfassaden. Rund um den Marktplatz kann man in einem der vielen Cafes oder Restaurants Platz nehmen um sich etwas auszuruhen oder das Treiben in der Stadt zu beobachten.
Fürstliches Residenzschloss Oettingen »
Das Residenzschloss in Oettingen wurde zwischen 1679 bis 1687 für die Fürsten Oettingen-Spielberg erbaut. Heute kann man im Schloss an einer Schlossführungen teilnehmen. Es werden die ehemaligen Wohnräume der fürstlichen Familie und Repräsentationsräume und der Festsaal des Schlosses gezeigt.
Schlossführungen: Palmsonntag - Allerheiligen, Dienstag bis Samstag, 14.00 Uhr, Sonn- und Feiertage 11.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr. Im Juli und August zusätzlich täglich 11.00 Uhr. Gruppen jederzeit nach vorheriger Anmeldung
Anschrift: Schloßstraße 1, 86732 Oettingen i. Bayern, Telefon: 09082 / 96 94-24
www.oettingen-spielberg.de
Katholische Pfarrkirche St. Sebastian »
Die heutige katholische Pfarrkirche St. Sebastian soll ihren Ursprung in einem Blutwunder haben. Dieses Blutwunder hat sich angeblich am Sebastianstag (20. Januar) 1467 an dieser Stelle ereignet. Zuerst wurde an dieser Stelle eine Kapelle von Graf Ulrich errichtet die dann im Laufe der Zeit zu einer Kirche vergrößert wurde. Mitte des 19. Jhs. wurde das Kirchenschiff wegen Baufälligkeit abgerissen und neu erbaut.
Königsturm »
Der sogenannte Königsturm ist der Einzige Turm der Stadtbefestigung, der noch erhalten blieb. Vor diesem Tor befand sich die Untere Vorstadt, die wiederum durch ein äußeres Unteres Tor abgeschlossen war. Das Untergeschoß weist noch Reste des Turmes aus dem 13. Jahrhundert auf. 1594-1596 erbauten die beiden Stadtherrschaften zusammen mit der Bürgerschaft einen neuen Turm. Im Inneren sind noch die Zellen des einstigen Stadtgefängnisses erhalten.
Das alte Gymnasium in Oettingen »
Dieses historische Gebäude, das einem sofort durch seine Farbgestaltung ins Auge fällt, wurde im Jahr 1724 unter Albrecht Ernst II. von Johann Christian Lüttich erbaut. In dem Gebäude befand sich die im Jahr 1563 gegründete Lateinschule. Heute befindet sich in dem dem Gebäude die Volkshochschule, ein Seniorenzentrum und das Jakobuszimmer der evangelischen Kirchengemeinde.




