Spannende Aktivitäten in Bayerns besten Kurorten

Die umfangreiche Bäderkultur ist für Bayern eines der bedeutendsten Aushängeschilder. Kein anderes Bundesland verfügt über eine solch große Menge von Kur- und Badeorten unterschiedlichster Ausrichtung wie der Freistaat mit Alpenanschluss. Sowohl Besucher von außerhalb als auch die Bayern selbst nutzen dieses große Angebot gerne und häufig.

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Die Kulissen der bayrischen Bäder mögen in den Jahrhunderten ihres Bestehens nichts von ihrer tollen Idylle eingebüßt haben und profitieren zudem von den technischen Neuerungen der heutigen Zeit. Trotzdem suchen die Kurgäste von heute nicht nur nach Entspannung und Ruhe, wie es zu den Hochzeiten der mitteleuropäischen Bäderkultur üblich war, sondern sie möchten auch unterhalten werden. Das ist natürlich kein unausgesprochenes Geheimnis und so bieten die verschiedenen Kurorte in Bayern ein umfangreiches Kultur- und Freizeitangebot, welches es ermöglicht, die Seele baumeln zu lassen, aber auch gleichzeitig etwas zu erleben.

Kaiserliches Naturmoor

Nahe der Stadt Regensburg befindet sich der Ort Bad Abbach, der schon im 15. Jahrhundert für seine heilenden Schwefelquellen bekannt war. Besonders stolz ist der Ort auf einen Besuch des Habsburger Kaisers Karl V., 1532. Die Kaiser-Therme nennt sich noch heute entsprechend und bietet eine umfangreiche Saunalandschaft sowie Naturmooranwendungen. Bad Abbach ist darüber hinaus aber auch für seine vielen kulturellen Angebote bekannt. Im Kurpark finden regelmäßig Veranstaltungen statt, darunter die Gartentage im September und auch auf den Spuren der römischen Geschichte kann an der Ausgrabungsstätte eines antiken Gutshofes gewandelt werden. Wer sich die Thermenkosten sparen möchte, sollte die Gewinnspiele des Bad Abbacher Kuriers beobachten, denn dieser verlost regelmäßig Aufenthalte.

Thermalwasser statt Öl

In Niederbayern, genauer in Bad Füssing, begann der Kurbetrieb erst in den 1950er Jahren, trotzdem entwickelte der Ort schnell eine große Bedeutung für die Region. Das Thermalwasser, welches einen besonders hohen Anteil an Natrium, Kalium und Magnesium besitzt, wurde ursprünglich bei Ölbohrungen gefunden. Noch heute zehrt der Ort maßgeblich hiervon.

Wie im 19. und 20. Jahrhundert üblich, beherbergt Bad Füssing als ein typischer Kurort auch eine eigene Spielbank. Das Casino offeriert klassisches Roulette, Blackjack, Punto Banco, Poker und Spielautomaten. Die Auswahl ist großzügig, obwohl die Spielbank eher eines der kleineren Häuser der Bundesrepublik darstellt. Es treffen sich vorrangig die Spa-Gäste zu einem Drink oder Gelegenheitsspiel. Man erwartet hier zwar kein Bayerisches Las Vegas, doch auch in Nevada fing man eines Tages klein an. Der Ultimate Players Trip ist eine aktuelle Aktion, die zwei glücklichen Spielern eine Reise nach Las Vegas, Macau und Monte Carlo ermöglicht und damit die Erkundung von Städten, die auf und aus Unterhaltung erbaut sind. Dafür bietet sich Bad Füssing als perfekter Trainingsort an, bevor die Reise startet.

Beginn einer ganzen Bewegung

Bad Wörishofen im Unterallgäu war schon Ende des 19. Jahrhunderts ein zunehmend geschäftiger Kurort. Als jedoch 1886 ein ansässiger Pfarrer ein Buch veröffentlichte, welches sich mit neuartigen Wasseranwendungen beschäftigte, begann eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Der Pfarrer hieß Sebastian Kneipp und es handelte sich um die Geburtsstunde der Kneippkur.

Schnellvorlauf in die Gegenwart: Bad Wörishofen ist heute der Mittelpunkt der klassischen Kneipplehre und bietet darüber hinaus mit der ansässigen, modernen Therme allen Besuchern die passende Erholung. Neben vielen Spa- und Eventangeboten bietet die Therme Bad Wörishofen sogar exklusive Übernachtungspakete, durch die ein Aufenthalt vollends sorgenfrei wird. Der Ort gilt als Gesundheitsstadt, doch auch abseits des typischen Kurtrubels finden sich interessante Freizeitangebote. So bietet die Hubertuswoche Anfang Oktober viele musikalische, kulinarische und intellektuelle Freuden. Das Festival der Nationen lädt zudem zu einer abwechslungsreichen Konzertreihe im Kurhaus ein.

In luftiger Höhe

In Bad Steben ist man dem bayrischen Himmel ganz nah. Das Bad ist das höchstgelegene in ganz Bayern und seit 1832 ein königliches Staatsbad. Die Therme bietet umfangreichen Badespaß sowie Saunaerholung und im Wellness Dome lässt sich die Gesundheit mit allen Sinnen genießen. Kneipp-Kuren sind hier ebenso vertreten, genau wie Salzbecken und Meeres-Feeling auf fast 600 Metern.

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Abseits der heilenden Radonquellen bietet die ganze Umgebung tolle Möglichkeiten für Unternehmungen. Ob mit dem E-Bike oder mit Walkingstöcken, die Gegend ist es wert, erkundet zu werden. Auch Tagesfahrten nach Bayreuth oder Bamberg sind problemlos möglich. Dank seiner guten Lage ist Bad Steben optimal angebunden. Auch für die Therme Bad Steben gibt es häufig Gewinnspiele, die sich nicht nur für Sparfüchse lohnen.

Alpensole in Reinform

In der letzten Therme dieser Liste, aber bei Weitem nicht der schlechtesten Option in Bayern, steht alles im Zeichen des Salzes. Bad Reichenhall ist in ganz Deutschland für sein Markenjodsalz bekannt, aber auch als Kurort ist die Stadt am Alpenrand lohnenswert. In der Rupertus Therme lässt sich die Salzkraft der Berge erleben, zudem ist der Blick auf das Umland malerisch schön. Die Alpenstadt präsentiert sich auch als Naturerlebnis, so können geführte Wandertouren im Sommer und Wintersport im Winter den Kuralltag angenehm abrunden. Entlang der Deutschen Alpenstraße genießen zudem jährlich viele Motorrad- und Autofreunde die schönsten Panoramas der Alpen.



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