Herzogenaurach: sportliche Stadt in Bayern

Wer in Mittelfranken shoppen gehen will, der findet nicht nur in den Städten Nürnberg und Erlangen was er sucht. Für Fitnessfanatiker und Hobbykicker bietet sich außerdem ein Besuch in Herzogenaurach an.

© till beck - Fotolia.com

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Das Städtchen im Landkreis Erlangen-Höchstadt ist die Sporthauptstadt Bayerns. Gleich zwei große internationale Sportarktikelhersteller haben ihren Sitz in Herzogenaurach– Adidas und Puma. Kein Zufall. Ein Streit spaltete einst die Dassler Brüder, der eine gründete Adidas, der andere den direkten Konkurrenten Puma. Heute sind beide Unternehmen millionenschwer und verhelfen der Stadt Herzogenaurach zu jeder Menge Aufmerksamkeit. Die zahlreichen Sportoutlets aller bekannter Marken ziehen jährlich tausende Besucher an. Viele kommen extra in die Stadt, um stundenlang in den Outlets zu stöbern und das ein oder andere Schnäppchen, wie Sneakers von Adidas zu machen.

Fränkisches Städtchen mit internationalem Flair

Dabei gibt es auch im Städtchen selbst viel zu entdecken. Die Innenstadt von Herzogenaurach, mit dem barocken Schloss, indem sich heute eine Teil des Rathauses und die Stadtbibliotek befindet bietet seinen Besuchern fränkische Gemütlichkeit, gepaart mit internationalem Flair. Durch die vielen Angestellten von Adidas und Puma, die aus der ganzen Welt kommen, ist Herzogenaurach auf Besuch eingestellt – Großstadtfeeling in der Pampa sozusagen. Zahlreiche Fachwerkhäuser, die noch aus dem Mittelalter stammen, zieren die Altstadt. Herzogenaurach ist als einzige Stadt im Umkreis katholisch geprägt, in der St. Magdalena Pfarrkirche bekommt man deshalb zahlreiche Informationen über die Kirchengeschichte von Herzogenaurach. Die beiden Türme der Stadt, die man schon von weitem sieht stammen aus dem 13. Jahrhundert und waren zur damaligen Zeit Teil einer intakten Stadtmauer, die leider nicht mehr sichtbar ist.

Ein besonders bekannter Bürger der Stadt ist der Fußballspieler Lothar Matthäus, der in Herzogenaurach groß geworden ist. Seine Karriere begann er im dortigen Fußballclub 1. FC Herzogenaurach, der bis heute von Puma gesponsort wird. Dort arbeitete auch der Vater des Rekordnationalspielers, der heute besonders für seine Liebesskandale bekannt ist.

Ein Besuch in Herzogenaurach lohnt sich also gewiss, egal ob man gemütlich durch die Altstadt schlendern will oder seine Sportgarderobe erneuern muss.

Weitere Informationen finden sie außerdem auf www.herzogenaurach.de.

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