Kaufbeuren

© Martin Thum - Fotolia.com

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Kaufbeuren – das Tor zum Allgäu

Kaufbeuren ist mit seinen gut 40.000 Einwohnern eine kreisfreie Stadt – ziemlich mittig gelegen, auf der Strecke von Lindau nach München. Die Stadt gehört zu Bayern, aber die Schwaben empfinden sich auch als ein eigenständiges Volk und so wird Kaufbeuren oft auch das „Tor zum Allgäu“ genannt. Sicherlich ist dies auch der historisch weit zurückliegenden Geschichte dieser Stadt zu verdanken. Die ersten Besiedlungsspuren reichen in die Jungsteinzeit und spätere Bronzezeit zurück. Nachdem die Römer sich zurückzogen, siedelten sich hier die Alemannen an – sie sind auch die Stammväter der schwäbischen Mundart, die hier gesprochen wird. Später waren hier nicht nur die Frankenkönige Herrscher. Das Adelsgeschlecht der Beuren festigte hier seine Macht, und nachdem es ausstarb, folgte der Stauferkaiser Barbarossa. Heute wird man dieser lang zurückreichenden Geschichte überall gewahr, wenn man Kaufbeuren besichtigt. Zur noch gut erhaltenen, historischen Stadtmauer gehören der Hexenturm, der Pulverturm, der Gerberturm, der Münzturm, der Sywollenturm das Zollhäuschen und vor allem der Fünfknopfturm – das Wahrzeichen Kaufbeurens. Wer historische Sakralbauten liebt, der kommt bei der St.-Dominikus-Kirche, der St.-Blasius-Kirche, der Stadtpfarrkirche St. Martin, der Dreifaltigkeitskirche und vor allem bei dem Kloster Kaufbeuren auf seine Kosten.

Isergebirgs-Museum Neugablonz

Der Ort Neugablonz wird besonders im Zusammenhang mit Modeschmuck und Glas erwähnt. Neugablonz ist ein Stadtteil von Kaufbeuren, in dem Heimatvertriebene aus dem nordböhmischen Isergebirge eine Industrieregion gebildet » weiterlesen

Kunsthaus Kaufbeuren

Das Kunsthaus in Kaufbeuren wird als Ort der Auseinandersetzung genutzt. Sie findet zwischen Kunst und Kultur der Gegenwart sowie der Vergangenheit statt und ist ein Mittelpunkt im zentralen kulturellen Leben in der » weiterlesen

Puppentheater Museum Kaufbeuren

Wenn Alois A. K. Raab nicht mehr als 60 Jahre Marionetten gesammelt hätte, wären im Puppentheatermuseum in Kaufbeuren heute nicht so viele Hauptdarsteller zu finden. Diese Exponate wurden mit dem Nachlass des Puppenhistorikers Dr. Hans Purschke zusammengeführt, der als Bereicherung erworben » weiterlesen

Ausstellung: Natur – ganz NAH in Kaufbeuren

Die Ausstellung gewährt dem Besucher durch faszinierende schwarz-weiß Aufnahmen und ungewöhnliche Skulpturen einen makroskopischen Blick auf den unendlichen Formenreichtum und die Einzigartigkeit der Pflanzen- und Tierwelt. Ganz nah führen die Künstler Karl Blossfeldt, Alfred Ehrhardt, Gary » weiterlesen


Kaufbeuren – Ort der Vielfalt

Nachdem Kaufbeuren während und nach dem 2. Weltkrieg weitgehend verschont blieb, konnten und können sich hier auch viele Flüchtlinge ansiedeln, die hier viel Unterstützung bekamen. Dies ist auch ein Grund, warum der Stadt Kaufbeuren 2008 der Titel „Ort der Vielfalt“ von der Bundesregierung verliehen wurde. Trotz der so weit zurückliegenden Geschichte ist Kaufbeuren auch eine junge und kreative Stadt. Im Sommer kann man sich davon überzeugen, wenn man das „Tänzelfest“ besucht – das älteste Kinderfest in Bayern. Und zur Adventszeit schmückt, neben dem wunderschönen Neptunsbrunnen, der größte Adventskranz der Welt – mit seinen 8 Meter Durchmesser und 1,5 Meter hohen Kerzen - den mittelalterlichen Marktplatz Kaufbeurens.

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