Berlin entdecken: Warum die Hauptstadt für Wochenendtrips so beliebt ist

Egal, welche Jahreszeit es ist, Berlin ist immer ein Wochenende wert. Die warmen Monate sind natürlich die besten. Dann erleben Besucher ein reges Stadtleben und können sich in den vielen Parks entspannen und am Wasser die Hausboote vorbei schippern sehen. Berlin hat so viel zu bieten, dass es schwer ist, alles in einen Artikel zu fassen. Abseits des Mainstreams erleben Gäste ein etwas anderes Berlin.

Berlin

Die deutsche Hauptstadt Berlin ist immer eine Reise wert.
(© Levin – Unsplash.com)

Künstlercafés, Flohmarkt und Antiquitäten in Prenzlauer Berg

Wer mittendrin übernachten möchte, sucht sich ein verkehrsgünstig gelegenes Hotel in Berlin. Zu Fuß, mit der Bahn, U-Bahn und Bus erreicht man alle wichtigen Szene-Plätze. Am Wochenende sollte ein Besuch in Prenzlauer Berg nicht fehlen, denn hier erlebt man die echte Secondhand-Kultur der Hauptstadt. 

Am Sonntag findet der große Flohmarkt am Mauerpark statt. Hier gibt es von Büchern, Möbeln und gebrauchten Tassen bis hin zu Plattenspielern und anderen Schätzen alles zu kaufen. Gleich nebenan nutzen Musiker und Künstler die Wiese und spenden ungewollt die passende musikalische Untermalung zum Sonntagnachmittag.

Drachenberg: Besondere Atmosphäre zum Sonnenaufgang

Einen ganz besonderen Ausblick auf die Stadt erleben Gäste, die sich zu Fuß auf den Drachenberg wagen. Frühaufsteher versuchen, den Sonnenaufgang mit frisch gebrühten Kaffee zu genießen. Die Sonne geht direkt über dem Fernsehturm auf und verziert die Stadt mit einem orangefarbenen Schleier. 

Die meisten Besucher, die es hierhin zieht, kommen jedoch zur Zeit des Sonnenuntergangs.  Hobbyfotografen überprüfen mit der passenden Wetter-App für Fotografen die Position der Sonne und den genauen Zeitpunkt von Sonnenauf- und -untergang, um die perfekten Bilder zu schießen. Man kann mit dem Auto oder Fahrrad bis auf den Parkplatz fahren und die letzten Höhenmeter in 10 bis 15 Minuten bewältigen.

Weite Sicht von der Siegessäule

Noch einmal geht es hoch hinaus. Dieses Mal auf die Siegessäule. Sie ist eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt, das hoch über dem großen Stern aufragt. Es erinnert an den dreifachen Sieg der Preußen. Je näher man kommt, desto schwieriger ist es, die gesamte Statue auf ein Bild zu bekommen. Viel interessanter ist da der Ausblick, den der Besuch der Siegessäule erlaubt. Auf 67 Metern Höhe hat man eine wunderbare Aussicht über Berlin. Hier merkt man, wie grün die Hauptstadt eigentlich ist, denn der Blick geht sofort auf den Tiergarten und dann hinüber zum Brandenburger Tor.

Berlin

Die Siegessäule bietet einen atemberaubenden Blick auf Berlin.
(© Adam Vradenburg – Unsplash.com)

Antike Welten auf der Museumsinsel entdecken

Auf der Museumsinsel gibt es Kunst, Archäologie und Architektur auf kleinstem Raum. Jahrhunderte voller beeindruckender Gemälde und absolut atemberaubende archäologische Schätze sind in diesen Museen ausgestellt. Liebhaber der Menschheitsgeschichte kommen hier voll auf ihre Kosten. Bei gutem Wetter lohnt es sich, einfach zu Fuß unter den Linden Richtung Brandenburger Tor weiterzuziehen.

Lärm abschalten in den Gärten der Welt

Für einen entspannten Ausgleich laden die Gärten der Welt ein. Hier geht alles etwas stiller zu. Die riesige Parkanlage lädt Besucher zum Verweilen ein. Der Garten ist in verschiedene Themengebiete unterteilt, in denen mit Blumen, Gräsern und Gartenlandschaften das Typische aus Bali, China, Japan oder Italien gezeigt wird. Viele Berliner kommen in die Gärten, um einfach mal abzuschalten, Luft zu holen oder zu picknicken. 

Fazit

Berlin ist das perfekte Ausflugsziel für ein Wochenende. Sprudelnd frisch oder idyllisch still, man kann in Berlin alles als Besucher erleben. Wer sich auf Wege abseits des Massentourismus wagt, erlebt ein romantisches Berlin mit einem starken und eigenwilligen Charakter. 

 

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