Bayern – ideales Ziel für den Aktivurlaub

Viele gute Gründe sprechen für einen Aufenthalt in Bayern. Dazu zählt einerseits die herrliche Küche, die mit Schweinshaxn, Knödel und köstlichen Biergartenschmankerl lockt. Nicht zu vergessen das kühle Bier, das während der warmen Jahreszeit Erfrischung bietet. Neben zahlreichen Kulturjuwelen wie den Marienplatz in München oder das UNESCO Welterbe der Regensburger Innenstadt ist das südliche deutsche Bundesland wie gemacht für einen abwechslungsreichen Aktivurlaub. Sommer wie Winter sind die Möglichkeiten schier unendlich.

Aktivurlaub in den bayerischen Alpen ist sehr beliebt (Bildquelle: hschmider – Pixabay.com)

Auf aktive Sommerfrische nach Bayern

40.000 Kilometer abwechslungsreiche Wanderweg laden in Bayern dazu ein, den Freistaat auf Schusters Rappen zu erkunden. In Ostbayern erstreckt sich der Donau-Panoramaweg über 220 Kilometer von Neustadt an der Donau bis nach Passau. Highlights sind unter anderem die Auwiesen bei Wörth an der Donau, an den Donaustränden bei Deggendorf und Straubing finden Wanderer auf ihrem Weg Gelegenheit zur Abkühlung.

Ein weiterer Fernwanderweg ist der Landshuter Höhenweg der von Buch am Erlbach über Landshut bis nach Niederaichbach verläuft. Da von der Route 17 Rundwege abzweigen, ist die Region auch für Tageswanderungen ideal. Auf der Strecke erleben Wanderer einen reizvollen Mix aus unberührter Natur und bedeutenden Relikten aus der Vergangenheit. Viele davon entdecken Kulturfans in Landshut, wo sich ein Besuch von Burg Trausnitz und der Basilika St. Martin lohnt.

Hoch hinaus oder auf familienfreundlichen Touren in romantischen Tälern verlaufen die Radwege Bayerns. Eines der beliebten Reviere ist die Region Tegernsee-Schliersee. Insgesamt 40 Mountainbikerouten in allen Schwierigkeitsstufen stehen zur Auswahl. Es gibt sowohl kurze Strecken über rund sechs Kilometer, die für Biker mit Kindern ideal geeignet, als auch anspruchsvolle Touren mit rund 60 Kilometern. Einiges an Kondition fordert die Runde durch das Heutal-Winklmoos. Sie beginnt in Ruhpolding und führt über in das deutsch-österreichische Grenzgebiet. Insgesamt rund 1.200 Höhenmeter sind dabei zu überwinden.

Doch auch Wassersportler kommen während der Sommerfrische in Bayern auf ihre Rechnung. Auf Kajaktouren entlang der Isar sind Aktive mit der Natur im Einklang. Doch auch der Main und die Altmühl in Franken laden zu ausgedehnten Wasserwanderungen ein.

Wintersport in Bayern

In den mehr als 100 Skigebieten Bayerns findet jeder die passende Herausforderung. Der höchste Berg Deutschlands, die Zugspitze, ist unter anderem wegen des aus dem Skiweltcup bekannten Orts Garmisch-Partenkirchen bekannt. 40 Pistenkilometer in allen Könnerstufen laden hier zum Wedeln auf perfekt präparierten Pisten ein. Wer auf den Spuren der internationalen Skistars wandeln möchte, wagt sich an die 7 Kilometer lange Strecke auf der Kandahar. Im Park am Hexenkessel treffen einander Freerider und Snowboarder, um spektakuläre Sprünge auszuprobieren. Die jüngsten Skihasen lernen im Kinderland neben der Bergstation der Hausbergbahn die ersten Schwünge im Schnee zu ziehen. Familienfreundlich präsentieren sich auch die Grüntenlifte bei Rettenberg. Außer den Pisten gibt es auch eine Bahn zum Rodeln und Snowtubing.

Skifahren Kanzelwand Allgäu

Skifahren an der Kanzelwand im Allgäu (Bildquelle: buehli9 – stock.adobe.com)

Langläufer finden in Bayern bestens gespurte Loipen im klassischen und Skatingstil vor. Aus dem Biathlonweltcup ist Ruhpolding in Oberbayern bekannt. Landschaftlich besonders schön ist die fast 15 Kilometer lange Prientalloipe. Sie ist zwischen Aschau und dem Bergsteigerdorf Sachrang zu finden. Als besonders schneesicher gilt der Norden Frankens. Hier gibt es mit dem Nordic Park ein Eldorado für Langläufer. Sie erkunden auf dem 255 Kilometer langen NordicPark Fichtelgebirge Loipennetz die Landschaft. Eines der Highlights ist die Runde am Ochsenkopf, die mit einem sensationellen Ausblick begeistert. Ambitionierte verlängern das Training auf den Nachtloipen im Nordic Park und gehen ihrem Hobby bis 21 Uhr nach.

Nach dem Sport zum gemütlichen Teil übergehen

Nach einer ausgedehnten Wanderung in der Bayerischen Bergwelt, einer Mountainbike- oder Rennradtour oder einem Tag an Bayerns klaren Seen ist es an der Zeit zum gemütlichen Tagesausklang überzugehen. Dazu bieten sich zum Beispiel Biergärten an, die es in Bayern bereits seit dem 19. Jahrhundert gibt. Die ersten davon entstanden in München eigentlich aus praktischen Zwecken: Das hier gebraute untergärige Bier verdarb während der warmen Jahreszeit schnell und musste daher kühl gelagert werden. Dazu gruben Brauer in die Flusstrassen der Isar Keller ein. Allerdings war es verboten, in den unterirdischen Lagerräumen Bier auszuschenken. Aus diesem Grund wurden im Freien Tische und Bänke aufgestellt und die Grundidee des Biergartens war geboren.

Während der kalten Jahreszeit ist in den Skigebieten beim Après-Ski richtig was los. In urigen Hütten und Schirmbars gibt es Käsespätzle, Speckknödel und für Naschkatzen flaumigen Kaiserschmarrn. Als Alternative bieten sich zu jeder Jahreszeit die bayrischen Casinos für die Abendgestaltung an. Hier gibt es traditionelle Spielhäuser:

Wer am Abend nicht die Fahrt in eines der Casinos in Kauf nehmen möchte, kann im Hotel ganz einfach online spielen. In vielen Hotels und Ferienwohnungen ist WLAN kostenlos verfügbar. Somit reicht ein internetfähiges Endgerät um sich im Online Casino seiner Wahl einzuloggen und den Abend beim Roulette, Black Jack, Poker oder an Automaten zu verbringen.



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