Sankt Englmar: Luftkurort und bekannte Wintersportregion

St. Englmar ist eine Gemeinde im Landkreis Straubing-Bogen in Niederbayern. St. Englmar ist gleichzeitig ein staatlich anerkannter Luftkurort und eine bekannte Wintersportregion. Auf einer Fläche von 36,85 km² leben rund 1.608 Menschen.

Foto: Konrad Lackerbeck - Wikimedia

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Ein Einsiedler mit Namen Engelmarus soll angeblich der Namensgeber für die Siedlung sein. Er wurde 1060 bei Passau geboren und ging zur Ausbildung zum Bischof in eine Einsiedelei donauaufwärts. Er wurde als Heiler der Tiere bei den Menschen damals sehr geschätzt und genoss ein hohes Ansehen. Das hat ihm leider auch den Tod gebracht, er würde 1100 von einem Neider erschlagen und im Schnee begraben. Nachdem dieser um Pfingsten zu Schmelzwasser wurde, fand ihn ein Priester und man sagt, der Tote soll immer noch frisch ausgesehen haben. Er wurde im Tal bestattet und auf seiner Grabstelle wurde 1131 eine steinerne Kirche errichtet. Nachdem das Tal später besiedelt wurde, bekam der Ort den Namen St. Englmar. 1188 wurde Engelmarus seliggesprochen, nach 1296 wurde aus der Pfarrei St. Englmar ein Wallfahrtsort. Dort wird bis heute am Pfingstmontag der Brauch des Englmari-Suchen gepflegt. Die heutige Gemeinde entstand durch die Verwaltungsreform in Bayern, den heutigen Namen trägt die Gemeinde seit 1959.

Seit 1970 wurde St. Englmar mehr und mehr zum Wintersportzentrum ausgebaut. Dazu wurde 1973 auf 900 Meter Höhe und 52.000 m² Fläche eine Anlage mit 440 Appartements und 1.150 Betten errichtet. Dieser Ferienpark, zahlreiche Hotels, Ladenpassagen und Sportanlagen wurden fertiggestellt und erhielt von den Einheimischen die Bezeichnung „Schachterldorf“. Der Tourismus wird bis in die heutige Zeit weiterentwickelt und als Urlaubsregion Sankt Englmar vorangetrieben. Zertifizierte Fernwanderwege sorgen dafür, dass die Urlauber die gesamte Region erkunden können. Der Baierweg, der Main-Donau-Weg, der Pandurensteig und der Europäische Fernwanderweg E8 sind die als Qualitätsweg ausgeschilderten Routen. Zu den baulichen Besonderheiten zählen die Kapelle St. Leonhard aus 1480 und die Pfarrkirche St. Engelmar, die im Jahr 1901 vergrößert wurde.

 

Bildnachweis: Konrad Lackerbeck – von Wikipedia, die mit folgenden Lizenzen verwendet werden dürfen: Creative Commons / GNU Free Documentation
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