Smart Home Trends – intelligente Hausautomation in Deutschland

Anders als die Menschen in China, den USA und Großbritannien sind wir in Deutschland weitaus skeptischer im Umgang mit neuen Technologien und Entwicklungen. Doch nach und nach etablieren sich smarte Produkte fast wie von selbst, teilweise unbemerkt und ganz selbstverständlich, auch in deutschen Haushalten.

Smart Home

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Das Smart Home (intelligentes Zuhause) bezeichnet die intelligente Hausautomation unter Einbeziehung des Internets und unterschiedlicher Geräte, die untereinander vernetzt sind und miteinander kommunizieren können.

Smart Home – ein Blick in die Zukunft

In den USA machte der Smart Home Markt bereits 2018 einen Umsatz von rund 20 Milliarden Dollar. Und auch wenn die Deutschen langsam nachziehen, sind die Amerikaner Vorreiter, wenn es um die Nutzung von intelligenten Dingen in Verbindung mit dem Internet geht. So nennt man das Ganze „IoT“ (Internet of Things) – zu Deutsch das „Internet der Dinge“. Bereits jetzt sind in Amerika schon 7,5 % aller Haushalte intelligent vernetzt. Das heißt mindestens drei von 10 Haushalten nutzen Smart Home Technologie – Tendenz steigend. Das Ziel des Marktes: In den USA soll bis 2022 mindestens jeder dritte Haushalt smarte Technologien nutzen.

In den jüngeren Generationen wird das Internet der Dinge immer selbstverständlicher. So ergaben Befragungen, dass bereits mehr als die Hälfte aller 18 – 34-jährigen in irgendeiner Art und Weise das IoT nutzt. 81 % sind davon überzeugt, dass Smart Home ihnen das Leben leichter macht und die tägliche Zeitersparnis im Durchschnitt bei 30 Minuten liegt. Und auch die finanziellen Ersparnisse (zum Beispiel durch moderne Heiztechnik) von rund 1.100 Dollar jährlich sind ein eindrucksvolles Argument der Nutzer. Und nicht zuletzt ist der Sicherheitsaspekt einer der Hauptgründe, warum sie die Hausautomation nutzen.

Smart Home setzt sich in Deutschland nur langsam durch

In Deutschland steht man dem Ganzen – wie eingangs erwähnt – noch etwas skeptisch gegenüber. Viele Menschen finden die angeblich fehlende Datensicherheit bei der Nutzung des IoT bedenklich und beklagen diese. Dabei scheinen die Zweifel kaum noch begründet, denn im Gegensatz zu den Anfängen des „Intelligenten Zuhauses“ haben die Smart Home Anbieter dafür gesorgt, dass die modernen IoT-Systeme längst mit entsprechenden Sicherheitskomponenten ausgestattet sind. Das Problem liegt eher in der Unwissenheit der Nutzer. Ausführliche Informationen dazu bietet dem interessierten Verbraucher das größte Smart Home Magazin https://www.homeandsmart.de/.

Technologie

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Als weiteren Kritikpunkt führen die Menschen die fehlende Kompatibilität der Geräte unterschiedlicher Smart Home Anbieter an. Die Verbraucher verlangen eindeutig nach einer besseren Nutzerfreundlichkeit und einer leichteren Bedienbarkeit der Geräte und Systeme. Natürlich reagieren die Big Player der IoT-Branche bereits darauf, sodass man in Zukunft eine immer bessere Kompatibilität der verschiedenen Systeme vorfinden wird.

Markenkooperationen führen zur Vereinfachung

Hohe Kosten in Verbindung mit der Hausautomation haben in der Vergangenheit viele Interessenten abgeschreckt. Das wird sich nun ändern, denn eine Strategie, um Kosten zu senken und das IoT für den Endkunden zugänglicher zu machen, sind Markenkooperationen. Es haben sich bereits mehrere Smart Home Anbieter aus den unterschiedlichsten Bereichen zu sogenannten Allianzen zusammengeschlossen. Das macht es ihnen möglich, dem Kunden Komplettlösungen und Services für das intelligente Zuhause anbieten zu können.

Als Beispiel sind hier Gerätehersteller wie Osram, Miele, Philips und Sonos zu nennen, welche bereits erfolgreich zusammenarbeiten. Dies bietet auf der einen Seite den kleinen IoT-Anbietern die spannende Möglichkeit, sich in die Ökosysteme großer Big Player der IoT-Branche zu integrieren und liefert auf der anderen Seite dem Verbraucher große Vorteile.

Neue Technik Trends

Letztendlich entscheidet der Verbraucher, welche neuen Technik Trends sich durchsetzen werden und welche nicht. Darum gehen Experten davon aus, dass sich letztendlich mit der Generation Alpha die intelligente Hausautomation etablieren wird. Spätestens, wenn die Kinder von heute ihre ersten eigenen Wohnungen und Häuser beziehen, werden sie nicht ohne Smart Home Technologien leben wollen, halten sie doch schon seit ihrer Geburt täglich ein Smartphone in den Händen und haben das IoT selbstverständlich in ihren Alltag integriert. Und auch ältere Generationen nutzen bereits Smart Home Technologien in Form von smarten Rasenrobotern, Smart-TVs oder Smartphones, wobei sie sich des Trends „Smart Home“ gar nicht ausdrücklich bewusst sind.

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