Apollo-Grannus-Tempel Faimingen
Der Apollo-Grannus-Tempel in Faimingen bei Lauingen gilt als die größte Tempelanlage nördlich der Alpen. Gleichzeitig ist die Anlage ein weiterer Zeitzeuge der römischen Geschichte in Schwaben.

© Gisela Ott
Zudem gilt die Tempelanlage als eine der wichtigsten archäologischen Sehenswürdigkeit in ganz Schwaben. Die Anlage wurde zum Teil wiederhergestellt um sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Rekonstruktion zeigt die mächtige Säulenhalle mit einem 16 mal 23 Meter großem Innenraum, an dessen geschlossener Nordseite sich der eigentliche Tempel befand.
Der Apollo-Grannus-Tempel in Faimingen, auch als Tempel von Phoebiana bekannt, war einer der größten römischen Tempel nördlich der Alpen. Er wurde im 2. Jahrhundert n. Chr. errichtet und war dem Heilgott Apollo Grannus gewidmet, der sowohl römische als auch keltische Züge vereinte. Die Anlage war Teil eines bedeutenden Heiligtums mit Badeanlagen, das Pilger aus weiten Teilen des Römischen Reiches anzog. Heute sind vom Tempel nur noch Grundmauern und rekonstruierte Säulen erhalten, die einen Eindruck von der einstigen Pracht vermitteln. Der Fundort gibt wichtige Einblicke in die religiöse Vielfalt und das kulturelle Leben der römischen Provinzen.
Öffungszeiten:
Die Tempelanlage im Ortsteil Faimingen (Lauingen a.d. Donau) kann ganzjährig besichtigt werden.
Eintrittspreise:
Der Eintritt ist frei
Weitere Infos:
Stadt Lauingen
Herzog-Georg-Straße 17
89415 Lauingen (Donau)
Tel.: 0 90 72 / 998 -132
Fax: 0 90 72 / 998 -190
www.lauingen.de






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