Ausgaben in Rekordhöhe – Bayern reist gerne

Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, ihren Jahresurlaub in Bayern zu verbringen, um die dortigen Schönheiten für sich zu entdecken. Die Menschen aus dem Bundesland entscheiden sich immer mehr dafür, in ihren Ferien in andere Gefilde vorzustoßen und den eigenen Horizont zu erweitern. Dies belegen die statistischen Ausgaben, die zuletzt noch einmal angestiegen sind. Doch welche Ursachen sind dafür verantwortlich?

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Beliebtere Wochenendausflüge

Tatsächlich beschränken sich die beliebten Reisen nicht mehr allein auf einen mehrwöchigen Aufenthalt im Sommer. Zwar handelt es sich für die Tourismusbranche bei diesem Haupturlaub noch immer um eine sehr wichtige Einnahmequelle, doch diese ließ sich in den vergangenen Jahren erweitern. Immer beliebter sind aus diesem Grund kurze Trips, wie sie sich bereits im Rahmen eines langen Wochenendes unternehmen lassen. Die so heiß ersehnte Entspannung wird dadurch auf einen längeren Zeitraum aufgeteilt und kann mehrmals pro Jahr mit offenen Armen empfangen werden.

Aufgrund der großen Popularität, wie sie einige Städte bereits aufgrund der medialen Darstellung erfahren, konzentriert sich der Tourismus auf einige Hotspots. Immer mehr Touristen sehen darin jedoch ein Problem, denn Städte wie Barcelona oder Venedig bekommen die Kehrseite der hohen Besucherzahlen zu spüren. Unbekanntere aber nicht weniger schöne Reiseziele in Europa rücken daher in den Fokus. Diese hier sind total angesagt und könnten in den kommenden Jahren sogar noch wichtiger werden.

Die gute wirtschaftliche Lage

Tatsächlich spielt die finanzielle Lage eine wichtige Rolle bei der rosigen Entwicklung des Tourismus. Die Zahl der Beschäftigten stieg in den vergangenen Jahren stark an. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürgern blicken auf langfristig sichere Arbeitsverträge, die es ihnen erlauben, etwas mehr Luxus in den eigenen Alltag zu integrieren. Dadurch wuchs auch das Bedürfnis, sich dem Reisen zu widmen und neue Länder zu entdecken.

Signifikant ist der Anstieg der Reisen, die seit dem Jahr 2010 vernommen werden kann. Als es zur damaligen Zeit gelang, die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu überwinden, konnte die Branche wieder einen erheblichen Aufwind verbuchen. Solange es gelingt, die Konjunktur weiter stabil und auf dem Kurs des Wachstums zu halten, wird auch der Tourismus einer lohnenden Phase entgegensehen, die den Erwartungen der Verantwortlichen in vielen Unternehmen gerecht wird.

Die Beliebtheit des Campings

Auch an den Verteilungen der einzelnen Reisearten gab es in den letzten Jahren eine klar zu identifizierende Veränderung. Inzwischen entscheiden sich immer mehr Menschen dafür, durch das Camping ein höheres Maß an Mobilität auf die eigene Seite zu ziehen. Dabei erweist sich gerade eine große Anzahl an jährlichen Reiseabenteuern als förderlich. Denn da die eigene Unterkunft zum Beispiel in Form eines Wohnmobils zu jeder Zeit zur Verfügung steht und nicht zusätzlich bezahlt werden muss, sinkt der durchschnittliche Preis pro Nacht deutlich. In den Rekordzahlen neu zugelassener Wohnmobile, wie sie die Branche in den letzten Jahren erlebte, spiegelt sich aus diesem Grund auch das Bedürfnis nach längeren Auszeiten und interessanten Reisen in breiten
Schichten der Bevölkerung wider.

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Gleichzeitig zeigt die Zuwendung zur Welt des Campings, dass die Menschen hierzulande zu großen Investitionen bereit sind, wenn es um die Möglichkeit des Reisens geht. Eine neue Anschaffung des Gefährts bringt nicht selten Kosten von 60.000 Euro und mehr mit sich. Dadurch entsteht aus finanziell rationalen Gründen eine Art Verpflichtung, sich in Zukunft um das Reisemobil zu kümmern und es in seinem eigentlichen Metier zum Einsatz zu bringen. Würde den eigenen Reisen nur ein geringer Wert beigemessen werden, so böte sich kaum die Gelegenheit, in finanzielle Sphären dieser Art vorzudringen, ohne dabei die rationale Gedankenwelt hinter sich zu lassen. So lassen sich Reiseziele abseits von Passau und Freising erschließen.

Längere Auszeit, geringere Kosten

Tatsächlich weist das Camping ein sehr gutes Verhältnis von Kosten und Reisezeit auf. Hinter seiner steigenden Beliebtheit verbirgt sich aus diesem Grund auch der Versuch vieler Menschen, in den kommenden Jahren länger auf Reisen zu bleiben, ohne sich dabei um die Verpflichtungen in der Heimat kümmern zu müssen. In jedem Fall sind die wissenschaftlichen Vorteile und Effekte längst belegt, die damit in Verbindung stehen. Wer sich für diesen Weg entscheidet, erfährt zunächst einmal einen wichtigen Ausbruch aus der normalen Routine des Alltags. Diese trägt einen Teil dazu bei, dass ein veränderter Fokus tatsächlich einen positiven Einfluss auf den Horizont nehmen kann. Welchen Einfluss darauf die Länge einer Reise hat, für die sich ein Tourist entscheidet, ist bis zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht geklärt und wird daher eine Frage der kommenden Jahre darstellen.



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