Landau a. d. Isar – zweitälteste Stadt im Landkreis Dingolfing-Landau

Landau a. d. Isar ist sowohl die größte wie auch die zweitälteste Stadt im Landkreis Dingolfing-Landau in Niederbayern. Die Altstadt liegt auf 390 Metern Höhe und wird die Obere Stadt genannt, die „untere Stadt“ liegt gut 60 Meter tiefer und wird von der Isar durchflossen. Landau a. d. Isar zählt mehr als 12.000 Einwohner und hat eine Fläche von knapp 85 km².

Bildrechte: Konrad Lackerbeck – CC BY 3.0

Im Jahr 1224 wurde die obere Stadt durch den Wittelsbacher Herzog Ludwig dem Kelheimer gegründet. Es gar schon eine Siedlung am Ufer der Isar, die bereits 1074 urkundlich erwähnt und Land-Au genannt wurde. 1304 wurden der Stadt Landau die verbrieften Stadtrechte von den Herzögen Otto III. und Stephan I. übergeben. 200 Jahre später brannte die Stadt durch die Folgen des Landshuter Erbfolgekriegs nieder.

Im letzten Kriegsjahr des Dreißigjährigen Krieges konnte sich die Stadt durch die Zahlung von 5000 Talern vor der Zerstörung durch die Schweden retten, jedoch starben 1713 80 Personen durch die Pest. Im Österreichischen Erbfolgekrieg wurde Landau dann aber doch zerstört, nach dem Friedensschluss machte Maria Theresia durch Zahlung von 600 Dukaten möglich, dass die Stadt 1750 wieder aufgebaut werden konnte. Im 18. Jahrhundert konnte sich die Stadt langsam wieder neu aufrichten, wurde an die Eisenbahn angeschlossen und erlebte auch dadurch bessere Zeiten.

In der heutigen Stadt sind noch Zeitzeugen wie die spätgotische Kirche St. Johannes oder die Stadtpfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt vorhanden. Auch Schloss Wildthurn ist eine der Sehenswürdigkeiten, ebenso wie der Kastenhof mit dem niederbayerischen Archäologiemuseum.

Auch kulturell bietet Landau a. d. Isar seinen Einwohnern viel Abwechslung, wie zum Beispiel das jährlich stattfindende Weinfest. Zu den „modernen“ Einrichtungen zählen beispielsweise das Neoplan-Museum, dass die Geschichte des Busunternehmens und 28 Busse aus der Zeit zwischen 1928 und 1990 zeigt. Der wachsende Felsen wächst durch das stark kalkhaltige Wasser der Quelle zu einem bizarren Felsen an, der rund 50 Meter lang und bis zu 3 Meter hoch ist.

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