Urlaub in Oberfranken – das „andere“ Bayern
Wer in Oberfranken unterwegs ist und dort mit der Bevölkerung ins Gespräch kommt, der sollte nicht den Fehler machen und einen Franken als Bayern zu bezeichnen, denn Bayern und Franken, das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Seit jeher hat der Regierungsbezirk Oberfranken im Nordosten von Bayern, ein eher differenziertes Verhältnis zum Freistaat. Es sind die abwechslungsreichen Landschaften und die schönen alten Städte, die Oberfranken zu einem Kleinod in Bayern machen.
Beliebte Städte in Oberfranken
Um die Zeitenwende war Oberfranken ein Teil von Thüringen und kam erst im Jahre 496 zu Franken. Zunächst in das Hochstift Bamberg und das Fürstentum Bayern aufgeteilt, wurde Oberfranken 1802 eine bayrische Provinz. Zwischen 1806 und 1810 gehörte die Region zum Privatbesitz von Napoleon und wurde dann von den Bayern für 15 Millionen Franc zurückgekauft. Seit 1838 gibt es den Regierungsbezirk Oberfranken, mit fünf kreisfreien Städten und neun Landkreisen.
Landkreise Oberfranken
Oberfranken ist gemütlich und lebhaft, modern und historisch und muss sich ganz bestimmt nicht hinter den großen touristischen Regionen in Bayern verstecken. Die historische Altstadt von Bamberg, das mittelalterliche Coburg, die Wagnerstadt Bayreuth, der Steigerwald, die fränkische Schweiz und nicht zuletzt das Fichtelgebirge, sind wunderschöne Argumente für einen Urlaub in Oberfranken. In Oberfranken kann man herrlich wandern, zum Beispiel auf dem Rennsteig oder auf dem fränkischen Gebirgsweg.





