Wellness-Urlaub, Sport-Retreat mit Personal Trainer und Co. – Die besten Tipps für Me-Time in Bayern

Viele leiden unter dem Stress ihres Berufsalltags oder den Belastungen des Familienlebens. Normalerweise dient der Jahresurlaub dazu, sich von diesen physischen und/oder psychischen Anstrengungen zu erholen und wieder neue Kraft zu tanken. Aber auch zwischendrin sollte man für Auszeiten sorgen und etwas für sich selbst tun. Eine Möglichkeit ist die sogenannte Me-Time, also ein bestimmter Zeitraum, in dem man ausschließlich seine eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund stellt. Das kann ein kurzer Wellness-Urlaub übers Wochenende ebenso sein, wie ein Yoga- bzw. Sport-Retreat mit Personal Trainer, eine Schönheitsbehandlung beim Fachexperten oder eine Wanderung mit Achtsamkeitsübungen. Hier gibt es Tipps für Me-Time in Bayern.

Wellness Urlaub Bayern

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Body-Forming als Me-Time

Fast jeder findet irgendeine Stelle an seinem Körper, die ihm nicht gefällt und die er gerne verändern würde. Dieses Phänomen gibt es bei Frauen und Männern gleichermaßen. Während der eine seine Nase zu groß findet, möchte ein anderer einen strafferen Bauch oder einen knackigeren Po und der Dritte wünscht sich eine Glättung von Narben nach einer großen Operation.

Hier kann man im Rahmen einer Me-Time durchaus etwas tun. Wie wäre es mit einer Neumodellierung des Körpers durch Entfernung oder Umverteilung von Fettgewebe? In der bayerischen Landeshauptstadt kann man sich von einem erfahrenen Facharzt für Ästhetische Chirurgie mittels Ultraschall-Technologie behandeln lassen. Dieser bringt die unterschiedlichen Körperpartien vom Kinn bis zu den Knöcheln wieder in die gewünschte Form.

Wellness-Urlaub – Auszeit für Körper und Seele

Eine ganz klassische Variante einer Me-Time ist der Aufenthalt in einem Wellness-Hotel. Solche Verwöhn-Tempel findet man überall in Bayern, beispielsweise im Amberg-Sulzbacher Land oder in der Oberpfalz. Tatsächlich gibt es in diesem Kontext jede Menge lohnenswerte Ziele. In entsprechenden Hotels kann man beispielsweise eine der zahlreichen Wellness-Angebote in Anspruch nehmen. Typischerweise werden diesbezüglich u.a. folgende Entspannungsmöglichkeiten angeboten:

  • Wellness-Anwendungen
  • Bäder
  • Sauna, Dampfbad
  • Massagen
  • Sportmöglichkeiten
  • Kosmetik-Behandlungen

Zu einer Me-Time gehört immer auch gesundes und vor allem leckeres Essen. Viele Wellness-Hotels bieten eine ausgewogene Ernährung an, deren Basis meistens die regionalen Erzeugnisse bilden.

Me-Time – ein Tag Klettern, Jodeln oder Kräuterführung

Vor allem Menschen, die während der Arbeit hauptsächlich sitzen, wünschen sich einen Aktivurlaub. Einen solchen kann man auch leicht als Me-Time planen. Das geht sogar tageweise. Entsprechende Angebote gibt es z. B. im Nürnberger Land.

Dort kann man, nur in Begleitung eines Personal Trainers, zu einer zwischen 4 und 5 Stunden dauernden Klettertour inklusive Pilates aufbrechen. Nach einer Aufwärmphase geht es mit Klettern, Felsen-Bouldern, einer Höhlenbegehung oder der Bewältigung eines Klettersteiges weiter. Am Ende gibt es ein ausführliches Stretching- bzw. Dehnprogramm.

Ein paar Stunden in der Natur zu verbringen, gilt als sehr heilsam für die gestresste Seele. Auch aus diesem Grund suchen viele nach der Möglichkeit, eine Me-Time in freier Natur zu erleben. Um das Genießen der Natur mit dem Erlernen von Neuem zu verbinden, ist eine Kräuterführung eine tolle Lösung. Während eines etwa einstündigen Spaziergangs zeigt eine Kräuterpädagogin, welche Pflanzen heilsame Wirkung entfalten.

Me-Time – ganz Kind sein

Wenn man von Me-Time spricht, dann meist in der Intention, dass man sich ganz auf sich selbst konzentriert, nur das tut, wobei es einem gut geht und den Augenblick genießt. Hier kann man viel von Kindern lernen. Beim Spiel blenden unsere Kleinsten alle unnötigen Störgeräusche aus und genießen einfach den Moment. Spielende Kinder sind ein Musterbeispiel dafür, wie man etwas im Hier und Jetzt tut und keine Zeit mit unwichtigen Dingen verschwendet. Wer eine Me-Time erleben und wirklich genießen möchte, der sollte sich zumindest für diese Zeit wieder ein wenig an die Unbeschwertheit als Kind erinnern.

Das funktioniert dann gut, wenn man vielleicht etwas tun möchte, was man schon seit der Kindheit nicht mehr getan hat. Das kann beispielsweise die Fahrt mit dem Kettenkarussell bei einem Besuch der bayerischen Freizeitparks sein:

In diesen Parks kann man nicht nur mit der Familie viel Spaß haben, sondern auch alleine. Wenn es gelingt, für ein paar Stunden wieder ganz Kind zu sein, dann hat man die Me-Time sinnvoll genutzt.

Rückzugsorte in Bayern – Me-Time heißt ganz bei sich sein

Bei einer Me-Time steigt man ja für einen gewissen Zeitraum aus seinem gewohnten Umfeld aus. Man lässt alle Hektik von Beruf und Familie hinter sich, um sich selbst zu finden, ganz bei sich zu sein und die eigenen Bedürfnisse zu erfüllen. Da das in der gewohnten Umgebung nicht gelingt, ist es ratsam, Orte aufzusuchen, an denen man etwas anderes sieht, riecht, hört und schmeckt, als üblicherweise.

Um eine solche Veränderung herbeizuführen, muss man in Bayern gar nicht weit reisen. Eine kurze Fahrt mit dem Zug und schon hat man die Großstadt hinter sich gelassen und steht an einem der bayerischen Seen (Chiemsee, Königssee, Obersee usw.). Sie sind meistens von Wanderwegen umgeben, über die man an ruhige Orte gelangt. Dort kann man sich niederlassen, die Natur bewusst wahrnehmen, tief durchatmen, mit einer Meditation zur Ruhe kommen und die alltäglichen Stressfaktoren loslassen. So findet man ganz zu sich selbst zurück, ist wieder in der Lage, sich zu spüren und seine Bedürfnisse zu erkennen. Viele berichten, dass solch ein Tag in der Einsamkeit ihnen die Fähigkeit zurückgegeben hat, im stressigen Alltag zu bestehen. Me-Time ist eine Form der Selbstfürsorge.

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Kloster auf Zeit – Me-Time in bayerischen Ordensgemeinschaften

Wer eine Auszeit braucht und einen Ort sucht, an dem er sich ganz auf sich selbst konzentrieren kann, der könnte sich für eine gewisse Zeit in einem der bayerischen Klöster einquartieren. Die verschiedenen Ordensgemeinschaften bieten solche Aufenthalte in speziellen Gäste-Klöstern an. Ein Aufenthalt dort ist auch möglich, wenn man nicht religiös sozialisiert ist. Zwar wünschen sich die Häuser eine Teilnahme am religiösen Alltagsleben, nach Rücksprache kann auf diese aber auch verzichtet werden. In diesem Fall beschränkt man sich auf gemeinsame Mahlzeiten. Auf Wunsch bieten die Klöster auch Gespräche an.



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