Bayerisch Gmain: Kurort in der Nähe von Berchtesgaden

Als Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Berchtesgadener Land schließt sich Bayerisch Gmain Bad Reichenhall an. Die Gemeinde wird lediglich durch den Weißbach von Großgmain in Österreich getrennt. Eingebettet zwischen den Bergen Untersberg und Lattengebirge grenzt die Gemeinde im Norden an Kirchholz.

Bild: Sigfried Arnold - Wikimedia

Bild: Sigfried Arnold – Wikimedia

Im Boden ist eine Mischung aus salzhaltigen Ton- und Gipsmergeln zu finden, in Leopoldstal wurde daraus früher Gips hergestellt. Es wurde festgestellt, dass bereits in der Bronzezeit Menschen hier lebten und die Bodenschätze und die günstige Lage der Umgebung für ihre Vorteile nutzten. Jahrtausende später ließen sich hier auch die Grafen von Plain nieder und machten mit der Erbauung der Plainburg diese zum Mittelpunkt der Grafschaft.

Die staatliche Trennung nach der Plainherrschaft in eine bayerische und eine salzburgische Hälfte gelangte erst ab 1816 zu wirklicher Bedeutung. Im Jahr 1926 wird die Gemeinde Gmain in Bayerisch Gmain umgenannt. Heute zählt Bayerisch Gmain als Kurort in der Nähe von Berchtesgaden und Bad Reichenhall zu einem beliebten Ort für Urlauber und Kurgäste. Seitdem die Kureinrichtungen nicht mehr so frei genutzt werden und die Besucherzahlen rückläufig sind, wird viel mehr Wert auf Wellness gelegt. Spaß- und Erlebnisbäder treten neben die Kureinrichtungen und sorgen dadurch für einen Fortbestand der Besucherzahlen. Dazu gehört natürlich auch der Aktivsport wie Nordic Walking, Skilanglauf oder die modernen Sportarten wie Canyoning.

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